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Ein Neues Jahr – eine neue Reise

Lesedauer: 3 Minuten

Die Narrenzeit in Dörlinbach beginnt

Das alte Jahr hat uns 366 Tage beschert, und nun sind die ersten acht Tage des neuen Jahres bereits in der Geschichte verankert. Mit dem neuen Jahr beginnt nicht nur ein normales Jahr mit 365 Tagen, sondern auch eine aufregende Reise voller neuer Erinnerungen und Erlebnisse. Auch wenn unser Dorfjubiläum „800 Jahre Dörlinbach“ nun „fast“ abgeschlossen ist, dürfen wir uns auch in 2026 auf viele weitere wundervolle Momente freuen!
In Dörlinbach wird es nun so richtig närrisch: Los ging es mit dem Dreikönigstreffen von „Berg un Tal“ und dem Narrenbaumstellen.
Zu Beginn des Jahres fand zum zweiten Mal ein gemeinsames Ansingen des neuen Jahres in der Dorfmitte statt. Voller Vorfreude hatten sich die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner gefragt, welche Version des traditionellen Dörlinbacher Neujahrsliedes gesungen werden würde. Die Entscheidung fiel schnell: Man einigte sich auf die bekannte Version aus dem Dörlinbacher Heimatbuch von 1995, welche besonders bei den jüngeren Generationen als Original gilt. Die alte Ur-Version von 1905 wird wohl künftig nicht mehr zu hören sein – ein Zeichen des Wandels und doch ein Stück Tradition, das bestehen bleibt.
Impressionen vom gemeinsames Ansingen und Anschießen des neuen Jahres in der Dorfmitte zwischen dem ehemaligen „Löwen“ und dem Rathaus.
Außenwandgemälde in der Brandhalde (Anwesen Kaspar). Hans Buschs Erstlingswerk an Dörlinbachs Hauswänden, das er im August 1975 fertigstellte.
In Dörlinbach wird es nun so richtig närrisch: Los ging es mit dem Dreikönigstreffen von „Berg un Tal“ und dem Narrenbaumstellen.
Am Freitag, den 6. Februar, wird im Dörlinbacher Rathaus ein bedeutendes Kapitel beendet: Die Kunstausstellung anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Dörlinbach“ findet mit einer festlichen Finissage ihren offiziellen Schlusspunkt. Ab 19 Uhr sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, in die kreative Welt von sechs einheimischen Künstlerinnen und Künstlern einzutauchen. An diesem Abend erwartet die Gäste übrigens eine Sammlung neuer Werke, die nicht nur die Vielfalt des lokalen Kunstschaffens widerspiegeln, sondern auch das kulturelle Erbe Dörlinbachs zelebrieren.
Narrenbaumstellen und Narrentreffen
In Dörlinbach wird es nun aber erst einmal so richtig närrisch! Am Dreikönigstag wurde der Blick vor allem auf die bevorstehende Fasnachtskampagne gerichtet. Der große Weihnachtsbaum musste Platz machen für den noch größeren Narrenbaum, der nun in der Dorfmitte aufgestellt wurde. Während dieser normalerweise erst am Schmutzigen Donnerstag aufgerichtet wird, gab es in diesem Jahr eine Ausnahme: Das 40. „Berg un Tal“-Treffen findet nämlich am Wochenende des 24. und 25. Januar statt. Die Bremsdorfer Narrenzunft hat sich monatelang auf dieses Großereignis vorbereitet. Der Brauch des Narrenbaumstellens wurde diesmal ganz traditionell mit Manneskraft vollzogen – Zimmersleute der Zimmerei Elztal Holzbau aus dem Nachbardorf Schweighausen sorgten für ein beeindruckendes Spektakel.
Gießkännle-Feschd 2.0
Ein weiterer Höhepunkt steht ebenfalls vor der Tür: Am den morgigen Samstag, den 10. Januar, laden die Säcklistrecker Gugge zum „Gießkännle-Feschd 2.0“ in die Dörlinbacher Festhalle ein. Der der Abend verspricht viel Spaß und Geselligkeit, und die Türen öffnen sich bereits um 19 Uhr für alle Närrinnen und Narren, während um 20 Uhr der „Säckliball“ beginnt. Lasst uns also die verbleibenden 356 Tage des neuen Jahres genießen und gemeinsam voller Freude und Kreativität gestalten. Jeder Tag ist eine neue Chance, Abenteuer zu erleben und Erinnerungen zu schaffen. Nun heißt es aber erst einmal: Auf eine lebendige und närrische Zeit in Dörlinbach!

Veröffentlicht am 9. Januar 2026 / red

Visuelle Impressionen zur Geschichte:

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