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Weiße Weihnacht

Lesedauer: 4 Minuten

Gibt es Schnee über die Feiertage?

Ende November 2021 fiel der erste Schnee des kommenden Winters in Dörlinbach, der – wenn auch nur für etwas mehr als einen Tag – liegen blieb. Inzwischen sind Barbaratag und Nikolaustag vorüber und viele beschäftigt wieder die eine Frage: Gibt es dieses Jahr mal wieder eine weiße Weihnacht? Statistische gesehen könnte es möglicherweise klappen. Oder andersherum gesagt: Statistisch gesehen können sich die meisten Menschen in Deutschland nur noch alle zehn Jahre über Schnee an den Weihnachtsfeiertagen freuen.

Stephanstag 2010: Impressionen von der weißen Pracht über die Weihnachtsfeiertage. Sogar Schlittenfahren an der Brandhalde war möglich.
Die letzte weiße Weihnacht gab es vor elf Jahren. Damals im Dezember 2010 war der Winter extrem kalt. Auch in Dörlinbach lag seinerzeit am Weihnachtsfest wie eigentlich überall in ganz Deutschland reichlich Schnee. Es war ein Winter, der wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Seither allerdings gab es hierzulande keine flächendeckende weiße Weihnacht mehr.
Stephanstag 2010: Impressionen von der weißen Pracht über die Weihnachtsfeiertage. Seither war Schlittenfahren im Ort an Weihnachten nicht mehr möglich.
Außenwandgemälde in der Brandhalde (Anwesen Kaspar). Hans Buschs Erstlingswerk an Dörlinbachs Hauswänden, das er im August 1975 fertigstellte.
Stephanstag 2010: Impressionen von der weißen Pracht über die Weihnachtsfeiertage. Sogar Schlittenfahren an der Brandhalde war möglich.
Heiligabend könnte es schneien Die Prognosen für Weihnachten 2021 sind ernüchternd. So soll es aller Voraussicht nach für den Großteil des Landes auch diesmal keine weiße Weichnacht geben. Wobei vereinzelte „Wetterfrösche“ schon vor Tagen mutig kundtaten, dass es möglicherweise an einem der drei Feiertage (Heiligabend mit eingerechnet) durchaus bis in die Niederungen schneien könnte. Einig sind sich die Experten jedoch darin, dass für Lagen über 500 Meter die Chancen für eine weiße Weihnacht etwas besser aussehen würden. Möglicherweise wird dies sogar den Heiligabend betreffen. Die Gemeinde Schuttertal erstreckt sich zwischen 250 und 750 Metern. Sollte es tatsächlich schneien, wird es den Prognosen nach wohl zu keiner flächendeckenden Schneedecke in der Gemeinde kommen. Dies bedeutet: Im Ortsteil Schuttertal steht die Chance auf eine weiße Weihnacht sehr schlecht, hier in Dörlinbach könnte es gerade so klappen und im Ortsteil Schweighausen womöglich ziemlich sicher – zumindest ganz oben auf dem Geisberg. Die Wahrscheinlichkeit für Schnee an Heiligabend liegt dort oben bei etwa 40 bis 50 Prozent. In Dörlinbach maximal bei 15 bis 20 Prozent.
Viel Schnee in den 1960er- und 1980er-Jahren

Ein Blick zurück verrät uns, dass es schneereiche Winter insbesondere in den 1960er- und 1980er Jahren gab. Einer der kältesten und schneereichsten Winter wurde im Jahre 1969 verzeichnet. An der weißen Pracht mangelte es auch nicht Anfang der 1980er-Jahre. Teilweise lag in Dörlinbach sogar schon Schnee um den Nikolaustag herum. Manche Bürgerinnen und Bürger dürften sich sicherlich noch daran erinnern, wie damals Nikolaus und Knecht Ruprecht am Nikolaustag durch den Schnee stapften auf ihrer abendlichen Runde durch das Dorf (siehe dazu auch unter Blog-Beitrag „Vom Zauber Des Nikolaus“ vom 2. Dezember 2021).

Veröffentlicht am 12. Dezember 2021 / red

Visuelle Impressionen zur Geschichte:

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